Das muss in die Reiseapotheke

Reiseapotheke

Ihr Urlaub steht vor der Tür und Sie haben mit dem Packen Ihrer Koffer vielleicht schon begonnen? Dann haben Sie hoffentlich an die Reiseapotheke gedacht. Mit ihr haben Sie im Ernstfall alle Erste-Hilfe-Utensilien schnell zur Hand. Auch prophylaktische Mittel können hilfreich sein vor allem, wenn Sie in exotische Länder reisen. Was Sie unbedingt mitnehmen sollten, erfahren Sie im folgenden Artikel.

Medikamente möglichst kühl, trocken und dunkel aufbewahren
Werfen Sie ihre Medikamente und Verbandsmaterialien nicht achtlos in den Koffer. Das erschwert im Ernstfall das Auffinden derselben. Verwenden Sie eine verschließbare Tasche, in der sich die Reisemedizin möglichst kühl, trocken und vor Licht geschützt aufbewahren lässt. Ansonsten kann es sein, dass die Inhaltsstoffe nicht mehr wirken oder dass die Pflaster nicht mehr haften. Dem lässt sich vorbeugen. Bewahren Sie Ihre Medikamente sicher auf, damit Kinder und Unbefugte nicht heran gelangen können.

Verfallsdatum von vorhandenen Medikamenten prüfen
Bevor Sie Ihre Reiseapotheke ganz neu ausstatten, kontrollieren Sie ruhig die vom vorigen Jahr. Viele Tabletten, Salben, Desinfektionsmittel und Verbände besitzen nämlich eine Haltbarkeit über mehrere Monate bis Jahre und können durchaus noch verwendet werden. Durch diese Maßnahme sparen Sie Geld und schonen die Umwelt. Diejenige Ausstattung, deren Verfallsdatum überschritten ist, muss ausgetauscht werden. Besorgen Sie diese am besten in der Online-Apotheke oder in der Apotheke vor Ort. Kaufen Sie nicht bei dubiosen Internet-Anbietern. Sie könnten auf Fälschungen mit einer weniger guten bis gar keiner Wirkung hereinfallen. 

Grundausstattung für die Reiseapotheke
Nehmen Sie nicht zu viel an Reisemedizin mit, denn dadurch erhöht sich nicht nur das Gewicht Ihres Gepäcks, die Mittel werden außerdem nicht besser, wenn sie auf dem Transportweg unnötig der Hitze ausgesetzt werden. Vergessen Sie aber auch nichts, denn nicht alle Medikamente sind in jedem Land sofort erhältlich, sondern müssen über Umwege bestellt werden. Damit Sie sich beim Packen besser orientieren können, nutzen Sie gern die nachfolgende Liste.

Das muss in die Reiseapotheke hinein:

  • Medikamente, die Sie regelmäßig einnehmen müssen. Eventuell lassen Sie sich diese in ausreichender Menge noch von Ihrem Arzt verschreiben.
  • Notfallmittel gegen Krankheiten und Beschwerden, die gerade während einer Reise auftreten können, beispielsweise solche gegen Reiseübelkeit, Sonnenbrand, Allergien, Durchfall, Pilzerkrankungen und Herpes.
  • Mittel zur Wund-, Haut- und Flächendesinfektion. Letztere kommen beispielsweise dann zum Einsatz, wenn die Einrichtung der Urlaubsunterkunft zu wünschen übrig lässt.
  • Ein Fieberthermometer sowie leichte Schmerzmittel und fiebersenkende Medikamente. Das Immunsystem ist durch die Reise generell etwas geschwächt, so dass Sie sich schnell eine Erkältung einfangen können. Und wegen eines kleinen Zipperleins möchten Sie sicher den Urlaub nicht im Bett verbringen.
  • Verbandsmaterial könnten Sie benötigen, wenn Sie sich durch drückende Schuhe die Haut an den Fersen aufgescheuert haben oder wenn Sie sich an einer Muschel am Strand verletzen. Nehmen Sie am besten unterschiedliche Größen an Pflastern und Verbänden mit, dann haben Sie das passende Material zur Hand.
  • Mittel zur Abwehr von Insekten, zumal diese in einigen Regionen schwerwiegende Krankheiten übertragen können.
  • Zum Zurechtschneiden von Verbandsmaterialien beziehungsweise zum Öffnen von Medikamentenverpackungen benötigen Sie eventuell eine Schere.

Wer rechtzeitig seine Reiseapotheke plant, kann bares Geld sparen. Alle oben aufgeführten Inhaltstoffe zählen zu den so genannten RX-Produkten. Das sind rezeptfreie Artikel, die mitunter bei Versandapotheken deutlich günstiger bestellt werden können.

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